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Als Überadeln wird bei DS das mehrfache Adeln von kürzlich eingenommenen Dörfern durch einen oder mehrere Spieler innerhalb eines kurzer Zeitraumes bezeichnet.

Eigenes Überadeln

Eigenes Überadeln kann auftreten, wenn ein Dorf mit mehr Adelsgeschlechtern angegriffen wird als zum Adeln des Dorfes, also der Senkung der Zustimmung unter 0, nötig gewesen wären. Dies kann z.B. geschehen, wenn das einzunehmende Dorf mit 4 AG angegriffen wird, jedoch die ersten 3 AG bereits ausreichen um die Zustimmung auf oder unter 0 zu senken. Das Dorf ist somit geadelt und wechselt den Besitzer, das letzte AG geht verloren, die Begleittruppen des letzen AG bleiben in dem Dorf als Unterstützung zurück. I.d.R. hängt es von dieser Unterstützung ab, was passiert, wenn weitere AG angreifen:

  • Das Dorf wird durch die Unterstützung erfolgreich verteidigt, mindestens 50% der angreifenden Truppen sterben und somit auch das Adelsgeschlecht. Es kann im Herkunftsdorf günstig nachgebaut werden.
  • Weniger als 50% der angreifenden Truppen sterben, das Dorf wird überadelt, d.h. der Spieler adelt das Dorf zum zweiten Mal und ein weiteres Adelsgeschlecht geht verloren.
  • Das Adelsgeschlecht kann die Zustimmung nicht (nochmals) auf bzw. unter 0 senken. Es kehrt zu seinem Dorf zurück und bleibt in diesem Fall erhalten.
    Dieser letzte Fall ist erst möglich, seit eingeführt wurde, dass neu geadelte Dörfer eine (Grund-) Zustimmung von 25 erhalten; davor waren negative Zustimmungswerte möglich, was die Verteidigung gegen AG erschwerte.

Liegt genug zeitlicher Abstand zwischen der Adelung und der Ankunft des nächsten AG, können natürlich auch Truppen aus anderen Dörfern als Unterstützung geschickt werden. Meistens wird der Zeitraum durch Timen aber möglichst gering gering gehalten, da ansonsten natürlich auch der Angegriffene spätere AG blocken kann.

Eigenes Überadeln verhindern

Um eigenes Überadeln zu verhindern sollten die AG-Begleitungen entsprechend ausgerichtet werden. Die Begleitung des ersten AG sollte alle folgenden Angriffe blocken können, falls das Dorf bereits mit dem ersten Angriff geadelt wird. Dasselbe gilt entsprechend auch für die weiteren AG-Angriffe (bei Übernahme des Dorfes durch das zweite oder dritte AG). Bei jedem AG-Angriff sollte also immer so viel Begleitschutz mitgeschickt werden, dass diese Begleittruppen - abzüglich evtl. Verluste beim Angriff - in der Verteidigung alle folgenden AG-Angriffe bei Glück +25 und ggf. Wall = 0 blocken.

Ueberadeln.png

Zu beachten ist, dass bei Off-Begleitung die Truppen sehr stark gestaffelt sein müssen, damit die Begleitoff des ersten AG als Verteidiger die Begleitoff des zweiten AG blocken können.

Leichter ist dies mit Defbegleitung einzurichten, da hier eine gleichbleibende Truppenzahl als Überadelungsschutz ausreichend ist. Häufig werden auch Kombinationen aus Off und Def als Begleittruppen eingesetzt: Beim ersten AG wird als Begleitung eine volle Off mitgeschickt um gegnerische Verteidigertruppen zu vernichten, die weiteren AG werden dann von einer geringen Menge Def begleitet.


Fremdes Überadeln

Fremdes Überadeln kann sowohl absichtlich nach dem unmittelbaren Gewinn eines Dorfes geschehen (Readeln), als auch unabsichtlich wenn z.B. zwei Spieler das selbe Dorf mit AG angreifen.

Fremdes Überadeln verhindern

Um das Überadeln durch einen anderen Spieler zu verhindern ist es ratsam Defftruppen hinter das letzte AG zu timen. Sollte das letzte AG das Dorf jedoch nicht erobern (z.B. Zustimmung auf 1) muss man unbedingt daran denken, die Defftruppen vor dem nächsten Angriff wieder abzuziehen.

Es ist auch möglich bereits Defftruppen mit dem letzten AG als Begleitung mitzuschicken. Die Nachteile hiervon wären jedoch, dass man eigenes Überadeln so meist nicht mehr sicher verhindern kann und die Deffbegleitung oft nicht ausreicht, um ein Dorf vorm Überadeln zu schützen.